Was sich lohnt und was nicht.
Familie · Haushalt · Kinderspielzeug — ehrlich durchgerechnet.

Werbung: Beiträge mit Produktempfehlung enthalten Affiliate-Links. Sie sind im Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Wenn du darüber kaufst, bekomme ich eine Provision – der Preis bleibt für dich derselbe. Was ich empfehle, entscheide ich unabhängig davon; ich rate auch regelmäßig von Dingen ab.


Preisvergleich Hochstuhl: Stokke Tripp Trapp mit Baby Set 240 Euro, Hauck Alpha+ mit Sitzverkleinerer 105 Euro.

Hochstuhl: Lohnt sich der Tripp Trapp?

Ein Treppenhochstuhl ist ein Kinderstuhl, bei dem sich Sitz- und Fußbrett in der Höhe versetzen lassen. Dadurch passt derselbe Stuhl vom Kleinkind bis zum Erwachsenen. Das ist der ganze Trick, und beide hier verglichenen Modelle können ihn.Der Stokke Tripp Trapp kostet rund 196 Euro. Damit ein Baby darin sitzen kann, braucht es zusätzlich das Baby Set für rund 44 Euro, zusammen also rund 240 Euro. Der Hauck Alpha+ kostet rund 76 Euro, mit Sitzverkleinerer liegt man bei rund 105 Euro.Rechnet man mit fünfzehn Jahren Nutzung, sind das 16 Euro pro Jahr gegen 7 Euro pro Jahr. Der Aufpreis beträgt rund 135 Euro.Belastbar ist der Tripp Trapp bis 110 Kilogramm, der Hauck bis 90. Das ist der einzige harte Unterschied, den ich finden konnte. Beide tragen damit die allermeisten Erwachsenen, und beide werden ihr Kind bis zum Auszug begleiten.Mein Urteil: Der Aufpreis lohnt sich nicht. Was er kauft, ist Verarbeitung, Optik und sieben Jahre Garantie. Das sind reale Vorteile – aber keine, die 135 Euro über die Kaufentscheidung entscheiden lassen sollten, wenn die Funktion identisch ist.Es gibt eine Bedingung, unter der das Urteil kippt: gebraucht. Der Tripp Trapp hält seinen Wiederverkaufswert außergewöhnlich gut, und wer ihn gebraucht kauft, bekommt das aufwendiger gebaute Möbel für ungefähr den Preis, den der Wettbewerber neu kostet. Das ist der Fall, in dem sich teuer tatsächlich rechnet.Preise Stand September 2026, ermittelt über Preisvergleichsportale. Preise ändern sich; prüf sie vor dem Kauf.


Werbung. Preisvergleich Kochbox: Marley Spoon wirbt mit 7,69 Euro pro Portion, mit Versand sind es 8,86 Euro.

Kochbox: Ab wann lohnt sich Marley Spoon?

Werbung. Dieser Beitrag enthält einen Affiliate-Link.Eine Kochbox ist eine Wochenlieferung mit vorportionierten Zutaten und Rezeptkarten. Gekocht wird selbst, gespart werden Planung und Einkauf. Damit steht die Box zwischen zwei Alternativen: dem eigenen Wocheneinkauf auf der einen Seite und dem Lieferdienst auf der anderen.Marley Spoon wirbt mit 7,69 Euro pro Portion. Bezahlt wird mehr. Die Box mit drei Mahlzeiten für zwei Personen kostet 46,14 Euro, dazu kommen 6,99 Euro Versand. Das sind 53,13 Euro für sechs Portionen und damit 8,86 Euro pro Portion – ein Aufschlag von gut 15 Prozent auf den beworbenen Preis.Der Versand ist ein Fixbetrag, deshalb schrumpft der Aufschlag mit der Boxgröße. Vier Mahlzeiten für zwei Personen kosten 57,52 Euro plus Versand, macht 64,51 Euro für acht Portionen und 8,06 Euro pro Portion. Wer eine Box bestellt, sollte die größere nehmen.Interessant ist aber nicht der Portionspreis, sondern was ein Abendessen kostet. Zwei Portionen aus der kleinen Box sind 17,72 Euro. Das ist die Zahl, an der sich alles entscheidet.Mein Urteil, in zwei Teilen. Gegen den Lieferdienst lohnt sich die Box, sobald deine übliche Bestellung über 17,72 Euro liegt. Diese Zahl kennst du besser als ich – sie steht in deiner Bestellhistorie. Bei den meisten Haushalten mit Kindern liegt sie darüber, und dann kocht die Box günstiger, als der Bote liefert.Gegen den eigenen Wocheneinkauf lohnt sie sich nicht. Was die Box zusätzlich verkauft, sind Planung, Portionierung und Lieferung – keine besseren Zutaten. Wer ohnehin einkauft und kocht, zahlt für eine Dienstleistung, die er selbst schon erbringt.Die Bedingung, unter der das Urteil kippt: Wochen, in denen sonst bestellt worden wäre. Eine Box ersetzt keine Einkaufsroutine, sie ersetzt eine Ausnahme. Wer sie als Dauerlösung abonniert, vergleicht sie irgendwann mit dem Supermarkt – und verliert.Preise erhoben am 10. September 2026 auf marleyspoon.de, Auswahl "3 Mahlzeiten für 2 Personen". Preise ändern sich; prüf sie vor dem Kauf.


Preisvergleich Lernturm: günstigstes fertiges Modell 48 Euro, Selbstbau auf IKEA BEKVÄM ab 25 Euro.

Lernturm: Lohnt sich das Möbel – und welches?

Ein Lernturm ist ein Podest mit Geländer. Das Kind steht darin sicher auf Arbeitshöhe und kann in der Küche mitmachen, ohne dass jemand danebenstehen und festhalten muss. Die Alternative ist ein Stuhl an der Arbeitsplatte, und die ist gefährlich.Der günstigste fertige Lernturm im aktuellen Vergleich kostet rund 48 Euro. Der Vergleichssieger liegt bei rund 89 Euro, das teuerste getestete Modell bei rund 116 Euro.Wer selbst baut, kommt deutlich günstiger weg: Der IKEA-Tritthocker BEKVÄM kostet 14,99 Euro und ist die Basis fast aller Bauanleitungen, die man im Netz findet. Dazu kommen Holz und Schrauben – je nachdem, was in der Werkstatt liegt, sind das noch einmal zehn bis zwanzig Euro.Mein Urteil: Das Möbel lohnt sich. Es ersetzt eine unsichere Lösung durch eine sichere und wird über Jahre benutzt.Der Aufpreis lohnt sich nicht. Ein Lernturm hat keine bewegten Teile, keine Elektronik und keine Verschleißteile. Was der 116-Euro-Turm besser kann als der für 48, ist Optik. Wenn du eine Stichsäge hast und einen Nachmittag Zeit, baust du ihn für rund ein Drittel selbst.Preise Stand September 2026. Die Werte für fertige Lerntürme stammen aus einem Vergleichstest, der Hockerpreis von der IKEA-Produktseite.